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Einsatz Nr. 31/2023: Wasserrettung Stufe 1

Ursprünglich befanden sich einige Mitglieder der Wasserrettungsgruppe auf einem Pressetermin in Wyhl. Hier sollte das neue Wasserrettungskonzept für den Landkreis Emmendingen und die Zusammenarbeit zwischen den drei Schnelleinsatzgruppen und dem DLRG vorgestellt werden.

Kurz vor Ende des Termins wurde der Kommandant der Feuerwehr Rheinhausen von Mitarbeitern des Bauhofs der Gemeinde Rheinhausen über die vorliegende Situation informiert. Nach Rücksprache mit dem Kreisbrandmeister wurde beschlossen, Alarm auslösen zu lassen. Während alle vor Ort befindlichen Kräfte die Fahrzeuge besetzten und abrückten, löste die Leitstelle Emmendingen Alarm aus.

Direkt aus Wyhl setzen sich somit folgende Kräfte in Bewegung:

  • SEG Wasserrettung Nord (Rheinhausen/Sasbach)
  • SEG Wasserrettung Mitte (Emmendingen)
  • SEG Wasserrettung Süd (Elztal)
  • DLRG Breisgau
  • Kreisbrandmeister

So fuhr ein Konvoi aus mehr als einem halben Dutzend Fahrzeugen aus Wyhl los und direkt die Einsatzstelle an.

Am Feuerwehrhaus in Rheinhausen war ein Bereitstellungsplatz eingerichtet, von dem aus Kräfte des DRK sowie weitere Wasserretter an die Einsatzstelle nachrückten.

An der Einsatzstelle stellte sich die Lage dann wie folgt dar: Forstarbeiter waren in den Taubergießen unterwegs und wurden via Telefon über eine drohende Hochwassersituation aufgrund von Starkregenfällen gewarnt. Die Warnung kam leider zu spät, die Forstarbeiter stellten auf dem Rückweg fest, dass sie bereits vom Wasser eingeschlossen waren. Infolgedessen verständigten sie die Feuerwehr.

Nach der Lokalisierung der eingeschlossenen Personen, machten sich die Wasserretter mit dem Rettungsboot aus Rheinhausen auf den Weg zu den Personen. Diese hatten sich derweil auf einer Insel inmitten der überfluteten Taubergießen in Sicherheit bringen können und warteten dort auf Hilfe.

Nachdem die Personen unverletzt an Bord des Rettungsbootes gebracht werden konnten, machten sich die Einsatzkräfte auf den Rückweg. Die geretteten Personen wurden zu einer Routinekontrolle an Notärzte und Rettungswagen übergeben.

Nach dem Verlassen der Einsatzstelle fand eine Nachbesprechung des Einsatzes im Gerätehaus in Rheinhausen statt. Kommandant Thorsten Heckel und Kreisbrandmeister Christian Leiberich lobten hier die gute Zusammenarbeit der verschiedenen Schnelleinsatzgruppen sowie des DLRG.

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