In der Nacht auf Donnerstag kam es im Riegler Industriegebiet zu einem Brand eines Lagerhallenkomplexes. Aufgrund der enormen Brandausbreitung wurden umgehend weitere Feuerwehren nachalarmiert. Um die im Einsatz befindlichen Kräfte abzulösen wurden auch im Laufe des Donnerstags weitere Feuerwehren des Landkreises Emmendingen nach Riegel angefordert.
Zur Aufrechterhaltung der Löschwasserversorgung aus dem Leopoldskanal wurde um 11.13 Uhr auch die Feuerwehr Rheinhausen mit dem LF 20 KatS alarmiert. Neun Einsatzkräfte rückten nach Riegel aus und nahmen zunächst die Tragkraftspritze in Betrieb. Im weiteren Verlauf lösten die Rheinhausener Kameraden die Kollegen aus Wyhl ab und sorgten für die Einspeisung des Abrollbehälters Schaummittel, der von der Berufsfeuerwehr Freiburg betrieben wurde, mit Löschwasser. Von dort aus wurden mehrere Wasserwerfer sowie die Drehleiter der Feuerwehr Herbolzheim versorgt. Außerdem wurden Kameraden mit Atemschutzgerät auf der Drehleiter zur Bedienung des Wenderohres sowie im Bereich der Logistik zur Versorgung der Einsatzkräfte eingesetzt.
Nach rund neun Stunden wurden die #huesemerhelfer durch die Feuerwehr Elzach aus dem Einsatz herausgelöst. Um eine Verschleppung von Brandrückständen zu verhindern, fuhren weitere Kameraden mit dem Kommandowagen und dem Anhänger mit der Systemkomponente „Wechselkleidung“ nach Riegel. Benutzte Ausrüstungsgegenstände wurden auf den Anhänger verladen und zurück ans Gerätehaus gebracht. Dort schlossen sich umfangreiche Reinigungsarbeiten des verwendeten Schlauchmaterials und der weiteren Gerätschaften an.
Der Großbrand war auch Thema in der Sendung „SWR Aktuell“ in der 19.30 Uhr Ausgabe am 30. Juli. Den relevanten Ausschnitt aus der Sendung finden Sie hier:
| Beteiligte Kräfte | FFW Rheinhausen |
| Eingesetztes Personal | 13 Einsatzkräfte |
| Eingesetzte Fahrzeuge | LF 20 KatS |
| Alarmierung | Funkmeldeempfänger, große Schleife |
| Alarmierungszeitpunkt | 30.07.2026, 11:13 Uhr |
| Einsatzdauer | 10 Stunden 15 Minuten |

