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Übungstag der Feuerwehr Rheinhausen

 

Zu ihrem zweiten Übungstag 2019 traf sich die Einsatzabteilung am Samstag, den 09. November. Schwerpunkt war der Zug im Löscheinsatz. Da im Einsatz zu Beginn oft noch keine Führungskomponente zur Verfügung steht und nicht immer alle Fahrzeuge voll besetzt ausrücken können, wurden die 30 Teilnehmer in zwei Gruppen eingeteilt. Diese besetzten abwechselnd die beiden Löschfahrzeuge und arbeiteten jeweils zwei Lagen ab. Zunächst wurde ein Kellerbrand mit einer vermissten Person angenommen. Zusätzlich war mehreren Personen im Obergeschoss der Fluchtweg durch das Treppenhaus durch Rauch abgeschnitten. Der Schwerpunkt für die beiden Gruppenführer lag damit auf der Menschenrettung und Brandbekämpfung unter Atemschutz sowie der Betreuung der Personen auf dem Balkon durch Anleitern. Im weiteren Verlauf wurde das Gebäude entraucht und ein weiterer Atemschutztrupp als Reserve gestellt.

Auch bei der zweiten Lage in Form eines offenen Dachstuhlbrandes war eine enge Abstimmung der Gruppenführer z.B. bei der Fahrzeugaufstellung erforderlich. Da die Wasserversorgung aufgrund zweier defekter Tiefbrunnen nur aus dem Trinkwassernetz erfolgen konnte, wurde eine defensive Taktik zum Abschirmen der angrenzenden Gebäude gewählt.

In der anschließenden Dienstbesprechung stellte Kommandant Thorsten Heckel die neue Alarm- und Ausrückeordnung vor. Auf Initiative von Kreisbrandmeister Christian Leiberich wird damit ab 2020 sichergestellt, dass im gesamten Landkreis bei standardisierten Alarmstichworten Einsatzmittel mit vergleichbarem taktischen Wert alarmiert werden. Für Rheinhausen bedeutet dies in erster Linie, dass bereits in der Erstalarmierung häufiger als bisher die Drehleiter aus Herbolzheim mit ausrückt - bei Sonderobjekten wie dem Seniorenheim bereits beim Auslösen der Brandmeldeanlage. Außerdem wird die Feuerwehr Rheinausen zukünftig zu Einsätzen auf Gewässern auch überörtlich alarmiert.

Heckel stellte außerdem das für 2020 geplante neue Wasserrettungskonzept vor. Damit reagiert die Feuerwehr Rheinhausen in erster Linie auf zukünftig und bereits heute mögliche hochdynamische Einsatzszenarien im Naturschutzgebiet Taubergießen. Kern ist die dringende Ersatzbeschaffung des Rettungsbootes und die Beschaffung und Ausbildung von zusätzlicher persönlicher Schutzausrüstung. Da diese Einzelmaßnahmen aus dem Bedarfsplan eigentlich nicht zuschussfähig sind, wurde durch die Feuerwehr Rheinhausen ein Gesamtkonzept in Form eines Wasserrettungsanhängers erstellt, das den Kreisbrandmeister voll überzeugte. Einen positiven Zuschussbescheid und die Zustimmung des Gemeinderates vorausgesetzt, können damit bei deutlich höherem Einsatzwert sogar Gelder der Gemeinde eingespart werden.

Zuguterletzt wurden den Kameradinnen und Kameraden neue Poloshirts, Westen, Kappen und Mützen übergeben. Ausgestattet mit dem Logo der Feuerwehr Rheinhausen und dem Stauferlöwe als Signet der Baden-Württembergischen Feuerwehren zeigt sich die Mannschaft nun in modernem, einheitlichen Look. Die Anschaffung erfolgte komplett aus Mitteln, die bei vergangenen Rhein.feiern selbst erwirtschaftet wurden. Die Führung bedankt sich damit bei allen Mitgliedern für ihr hohes Engagement über das gesamte Jahr.

 

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