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Feuerwehr Rheinhausen Teil einer überregionalen Übung auf dem Heuberg

 

Seit mehreren Jahren führen die Landkreise Sigmaringen und Zollernalbkreis in Zusammenarbeit mit der Polizei, der Bundeswehr, dem Technischen Hilfswerk (THW) sowie verschiedenen Ortsverbänden und Schnelleinsatzgruppen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) ein mittlerweile zweitägiges Übungswochenende auf dem Truppenübungsplatz Heuberg und in der angrenzenden Albkaserne in Stetten am kalten Markt durch. Primär richtet sich diese Übungsmöglichkeit an die Feuerwehren der beiden Landkreise; ein gewisses Kontingent an Teilnehmerplätzen steht jedoch auch Feuerwehren aus anderen Landkreisen zur Verfügung. Aufgrund guter Kontakte konnte sich die Feuerwehr Rheinhausen umgehend nach der Ausschreibung anmelden und einen der sehr begehrten Plätze sichern.

Am Sonntag, den 07. April 2019, starteten die Kameraden um 04.45 Uhr mit dem Löschgruppenfahrzeug LF 20 KatS in Richtung Alb. Nach einem Kaffee- und Tankstopp wurde der Meldekopf pünktlich erreicht und die Anmeldung sowie Einschleusung in den militärischen Bereich vollzogen.

An insgesamt acht Stationen wurden verschiedene feuerwehrtechnische Lagen geübt und von externen Beobachtern bewertet. Ein Höhepunkt war die angenommene Notlandung eines Militär-Hubschraubers, bei der es aufgrund der simulierten Bewaffnung des Hubschraubers mit Abstandswaffen enorm wichtig war, unter größtmöglicher Eigensicherung, die verletzten Besatzungsmitglieder schnellstmöglich aus dem Gefahrenbereich zu retten.

Ein weiteres Highlight, wenn auch mit traurigem Hintergrund, war das Üben des Zusammenspiel zwischen Rettungsdienst, Polizei und Feuerwehr bei Amok- und Terrorlagen. Ein Szenario, das sich keiner wünscht.

Da Vegetationsbrände eher die Regel als die Ausnahme sind, wurde an einer Station das taktisch richtige Vorgehen demonstriert und gezeigt, wie mit kleinstmöglichem Aufwand und mit möglichst wenig Wasser ein Flächenbrand effektiv bekämpft werden kann.

Dass die Feuerwehr durchaus überregional funktioniert, beweist die Tatsache, dass bei dieser Übung jeweils drei Fahrzeuge zu einem Zug fusioniert wurden. Das Team aus Rheinhausen bildete so einen Zug mit den Fahrzeugen und Kameraden aus Albstadt und Mengen. Auf Anhieb verstand man sich, wechselte die Gruppen- und Zugführer durch und bewies bei allen Stationen hervorragende Gemeinschaftsarbeit. So konnte man bei der Station "PKW-Unfall, Patientenversorgung" als mit Abstand schnellste und punktbeste Gruppe abschließen. Speziell hier zeigte sich die enorm hochwertige Ausbildung der Mitglieder der First-Responder-Gruppe, die den Stationsleiter bei der simulierten Reanimation eines Unfallopfers von einem perfekten, professionellen und fehlerfreien Vorgehen sprechen ließ.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei den Kameraden aus Albstadt und Mengen für das hervorragende Miteinander und die sehr gute Zusammenarbeit.

Alles in allem war dies ein enorm lehrreicher und sehr interessanter Tag. Eine wahre Meisterleistung vollbrachten die Helferinnen und Helfer, die diese Großübung vorbereitet hatten. Für sie galt es, an zwei Tagen knapp 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu verwalten und zu versorgen.

 

(Aufgrund des Fotografieverbotes können wir leider keine Bilder der verschiedenen Übungen zeigen. Das einzige Bild unseres LF 20 entstand bei der Aufrüstung des Fahrzeuges nach getaner Arbeit.)

 

 
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