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Jahreshauptversammlung 2019

 

Kommandant Thorsten Heckel zog am 25. Januar 2019 Bilanz über ein rekordverdächtiges Jahr 2018 mit insgesamt 75 Einsätzen. Von den 31 Einsätzen der First-Responder-Gruppe erfolgte rund ein Drittel außerhalb des eigenen Gemeindegebietes im südlichen Ortenaukreis. Bei den Feuerwehreinsätzen stach der Brand einer landwirtschaftlichen Maschine im Hochsommer heraus, durch den auch ein Flächenbrand ausgelöst wurde. Dieser erforderte die Überlandhilfe durch mehrere Tanklöschfahrzeuge. Daneben umfasste das Einsatzspektrum u.a. die Tragehilfe für den Rettungsdienst, mehrere Ölspuren, Dammkontrollen bei Hochwasser, Verkehrsunfälle mit auslaufenden Betriebsstoffen, etliche Brandmeldealarme und die Amtshilfe wegen einem Fischsterben im Baggersee bei heißer Witterung. Zur Belüftung und Kühlung wurde der See mit Pumpen der Feuerwehr und durch den Einsatz des Mehrzweckbootes über mehrere Stunden umgewälzt.

Die Anzahl der Abendübungen wurde 2018 etwas reduziert. Stattdessen wurden im April und im November an zwei Samstagen Ganztagesübungen mit den Schwerpunkten Einsatzübungen und Stationsausbildung durchgeführt. Jeweils 30 Teilnehmer zeigten, dass sich das Konzept auf Anhieb voll bewährt hat. Eine Löschgruppe konnte im Feuerwehrausbildungszentrum in Eschbach in der holzbefeuerten Realbrandeinrichtung den Innenangriff unter Atemschutz optimieren. An einem mobilen Fahrsimulator trainierten 18 Maschinisten mit Anleitung eines Fahrlehrers Einsatzfahrten unter realitätsnahen Verkehrsbedingungen. Sechs Kameraden durften aufgrund vorbildlicher Leistungen den praxisorientierten Lehrgang "Brandbekämpfung und Leckabwehr auf Binnenschiffen" in Mannheim besuchen. Die Kreisausbilder führten erneut den Lehrgang "Absturzsicherung und einfache Rettung aus Höhen und Tiefen" sowie einen Praxistag Höhenrettung mit insgesamt 42 Teilnehmern durch.

Kommandant Thorsten Heckel lobte das überdurchschnittliche Engagement der 45 Einsatzkräfte bei Übungen und Einsätzen im vergangenen Jahr. Von den 25 Angehörigen der Jugendfeuerwehr konten vier (davon drei Feuerwehrfrauen) in die Einsatzabteilung übernommen werden. Zur hohen Motivation trug auch die konsequente Abarbeitung des Feuerwehrbedarfsplans bei. So wurde der alte Mannschaftstransportwagen mit über 230000 km Laufleistung ersetzt und der Aufbau des Tanklöschfahrzeuges überarbeitet. Damit wird die Nutzungsdauer über die geplanten 25 Jahre verlängert und letztlich öffentliche Geldmittel eingespart. Für die Seniorenabteilung konnten 2018 neue Uniformen beschafft werden, sodass die gesamte Feuerwehr Rheinhausen nun wieder einheitlich eingekleidet ist. Priorität für 2019 hat laut Kommandant Heckel die Weiterführung der Werbekampagne für Quereinsteiger. Aufgrund der anstehenden Ersatzbeschaffung des Rettungsbootes soll auch das intern erarbeitete Wasserrettungskonzept vorangetrieben werden.

Jugendwart Simon Haser stellte die Jugendfeuerwehr mit aktuell 25 Jugendlichen (davon neun Mädchen) und fünf Jugendleitern vor. Neben 25 Übungen gab es etliche Zusatztermine zur Vorbereitung auf den Wettkampf und die Abnahme der Leistungsspange. Belohnt wurde die Mühe durch den sechsten Platz beim landkreisweiten Pokalwettkampf in Malterdingen und die Auszeichnung von sechs Jugendlichen mit der Leistungsspange. Bei der Jugendfeuerwehrolympiade in Freiamt wurde die Rheinhausener Gruppe gar Zweiter. Die Altpapiersammlungen sind weiterhin fester Bestandteil des Dienstplanes und eine wichtige Einnahmequelle für die Jugendkasse. Bei der Vatertagsradtour, der Fronleichnamsprozession und der Rheinfeier war die Jugendfeuerwehr als Teil der Feuerwehr Rheinhausen präsent. In den Sommerferien veranstaltete die Jugendfeuerwehr wieder die sehr beliebte Ferienspielaktion. Es wurden mehrere Stationen rund um das Thema Feuerwehr aufgebaut, bei denen aufgrund sommerlicher Temperaturen mit Wasser nicht gegeizt wurde. Im Oktober richtete die Jugendfeuerwehr ein Halenfußbalturnier in der Rheinmatthalle aus. In der Altersklasse 10 bis 14 Jahren musste sich die Heimmannschaft lediglich im Finale geschlagen geben. Dank der Unterstützung durch den Förderverein und die Firma 1a Service Daniel Morgenthaler konnten bei diesem Anlass neue Trikots präsentiert werden. Als Jahresabschlussübung wurde ein Kinoabend veranstaltet ud zur Weihnachtsfeier stand Bowling auf dem Programm.

Der Obmann der Seniorenabteilung Alois Enghauser berichtete von vielfältigen Aktivitäten wie Weinprobe, Besuch des Europa-Parks, Stocherkahnfahrt oder Kreisseniorennachmittag. Vor allem aber unterstützten die Senioren die Aktiven bei der Rheinfeier, indem sie jeden Morgen die Festbude wieder auf Vordermann gebracht haben. Ein lterskamerad ist leider im vergangenen Jahr verstorben.

Rechner Daniel Meyer konnte einen Überschuss sowohl bei der Jugendfeuerwehr als auch bei der Einsatzabteilung verbuchen. Die Kassenführung war einwandfrei und somit konnte der Feuerwerhausschuss einstimmig entlastet werden.

Kreisbrandmeister Christian Leiberich betonte das weit über das übliche Maß einer kommunalen Feuerwehr hinausgehende Engagement im Bereich der landkreisweiten Ausbildung für die Absturzsicherung und das einfache Retten aus Höhen und Tiefen sowie bei der Grundausbildung auf Stützpunktebene. Auch die überörtliche Zuständigkeit mit dem Mehrzweckboot oder die Arbeit der First-Responder-Gruppe seien alles andere als normal und deshalb ein hervorragender Beleg für die motivierte Truppe. Leiberich zeigte sich auch beeindruckt vom Zusammenhalt der Mannschaft. Da dies nicht ohne funktionierendes Kommando funktioniere, welches diese Attribute vorlebt, dankte er neben der Mannschaft auch den drei Kommandanten für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr.

Bürgermeister Prof. Dr. Jürgen Louis hob die konstruktive Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, Gemeindeverwaltung und Gemeinderat hervor. Die Gemeinde wisse, was sie an ihrer Feuerwehr habe. Gleichzeitig sei der Verwaltung und dem Gemeinderat bewusst, dass dies eine entsprechende Ausrüstung erfordere. Deshalb sei es gut, dass der Feuerwehrbedarfsplan ausgearbeitet wurde, um Planungssicherheit hinsichtlich Beschaffungen zu haben.

Als Vertreter des Polizeipostens Kenzingen betonte Herr Gosselin die stets sehr gute Zusammenarbeit bei planbaren Einsätzen wie Fastnachtsumzügen oder dem anstehenden Jubiläum der Narrenzunft Oberhausen, die nur gemeinsam durch Polizei und Feuerwehr zu bewältigen seien.

Abschließend wurden Simon Haser, Falk Höll, Philipp Kaiser, Julian Koßmann, Markus Koßmann, Mathias Kuri, Daniel Maurer, Sascha Meyer, Adrian Münkel und Wolfgang Gut für 15 Jahre aktive Mitgliedschaft in der Einsatzabteilung mit dem neuen Ehrenzeichen des Landes Baden-Württemberg in Bronze geehrt. Für 25 Jahre wurde Rainer Schönstein und Fabian Kunz das silberne Ehrenzeichen verliehen.

 
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