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Realitätsnahe Ausbildung der Rheinhausener Atemschutzgeräteträger

 

Im Juli konnten 18 Kameraden erstmals das "Regionale Feuerwehr-Ausbildungszentrum" (kurz FAZ) des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald in Eschbach besuchen. An zwei Abenden stand dabei intensive Realbrandausbildung auf dem Programm. Auf dem ehemaligen Militärflughafen befindet sich eine aus mehreren Seecontainern aufgebaute Anlage, die an verschiedenen Stellen mit Holz befeuert werden kann.

Zwei erfahrene Ausbilder standen beratend zur Seite und gaben Rückmeldungen zu positivem Verhalten und Verbesserungsmöglichkeiten. Die Kameraden absolvierten pro Abend vier Übungsdurchgänge in Gruppenstärke mit dem eigenen Erstangriffsfahrzeug. Damit war ein maximaler Praxisbezug gewährleistet.

Ausbildungsschwerpunkt war das Verhalten der Atemschutzgeräteträger im Innenangriff. Begonnen beim korrekten Anlegen der Schutzkleidung über das standardisierte Öffnen von Brandraumtüren bis zum effektiven Absuchen von Räumen und der schnellen Personenrettung waren viele Routinen anzuwenden, die regelmäßig geübt werden. Mangels Brandcontainer normalerweise nur eingeschränkt trainierbar sind die unterschiedlichen Verfahren der Kühlung und Brandbekämpfung durch die Strahlrohrführer sowie z.B. das Einsteigen in ein brandbeaufschlagtes Fenster über eine tragbare Leiter. Hierfür bietet das FAZ optimale Rahmenbedingungen, die intensiv genutzt wurden.

Die Übungen waren auch der erste scharfe Test für die neu beschaffte Wärmebildkamera. Neben der primären Eignung zur schnellen Personensuche bewies die Kamera auch Stärken bei der Beurteilung verschiedener Brandphänomene sowie der Reaktion des Feuers auf den Strahlrohreinsatz. Aufgrund der Möglichkeit der Darstellung unterschiedlich komplexer Szenarien waren auch die Gruppenführer bezüglich Lagebeurteilung, Befehlsgebung und Kommunikation gefordert.

Die starke körperliche Belastung durch den mindestens zweifachen Einsatz unter Atemschutz und die thermische Beaufschlagung unterstrich auch die Fitness-Anforderungen an die Atemschutzgeräteträger. Die Kameraden waren sich absolut einig, dass diese Art der Ausbildung in Zukunft regelmäßig erfolgen muss, um die Sicherheit der Ehrenamtlichen sowie den Einsatzerfolg gewährleisten zu können.

 

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